Unser Motorsport Engagement 2008

 

Keine halben Sachen beim Team Stadler Motorsport

 

Wer sich die Teilnehmerliste zum nächsten VLN-Lauf am 13.09 ansieht wird feststellen müssen, dass der Donnervogel nicht auf der Liste steht. Warum ist das so?

Nach dem schweren Einschlag im Training zum 6-Stunden Rennen, stand man vor der Entscheidung nur den Unfallschaden am Auto zu reparieren oder gleich Nägel mit Köpfen zu machen. Da für den kommenden Winter umfangreiche Änderungen sowie eine komplette Revision der Karosserie in Planung waren, machte ein „Flickwerk“ in unseren Augen keinen Sinn. Also haben wir uns entschieden, diese Arbeiten bereits jetzt zu erledigen und lieber auf weitere Rennen mit dem Donnervogel in 2008 zu verzichten. Insbesondere im Hinblick auf unseren neuen, starken Motor wollen wir nun ein Paket schnüren, dass voll und ganz den Ansprüchen an ein siegfähiges Rennfahrzeug gerecht wird. Darüber hinaus wollen wir dem Donnervogel aufgrund seines Alters natürlich auch die gewisse Optik zugestehen, die er verdient. All das dauert natürlich auch seine Zeit, wenn denn alles vernünftig sein soll.

Und das ist man ja vom Team Stadler Motorsport so gewohnt!

Daher ist das Team zur Zeit gleich mit zwei Projekten gleichzeitig beschäftigt. Denn neben dem Donnervogel steht nun auch der bekannte Streitwagen zur Verfügung. Dieser wurde bereits in den letzten Monaten einer Revision unterzogen und zeigt sich Dank neuem Lack und sämtlichen Gewichtsreduzierungen von seiner besten Seite. Das Team arbeitet fieberhaft an der Komplettierung dieses Fahrzeuges. Dabei werden alle Erfahrungswerte aus dem Donnervogel der vergangenen Monate einfließen, sowie nur die neuesten und besten Teile verbaut. Somit sei sichergestellt, dass schon für 2008 ein weiteres Top-Fahrzeug bereit für die legendäre Nordschleife bereit gestellt werden kann.


Erneuter Rückschlag während des 6-Stunden Rennens

 

Leider gibt es vom 6-Stunden Rennen am Nürburgring nicht viel Gutes zu berichten. Denn bereits während des Zeittrainings am frühen Samstag Morgen fiel der Donnervogel einer nicht gekennzeichneten Ölspur zum Opfer und wurde dabei so stark beschädigt, dass an einen Start nicht zu denken war. Der Fahrer blieb glücklicherweise vollkommen unverletzt, was sicherlich den hervorragenden Sicherheitseinrichtungen der VLN-Autos zu verdanken ist. Aber auch das neue HANS-System sollte hierbei eine Rolle gespielt haben. Denn beim TeamStadlerMotorsport ist dieses Sicherheitssystem für alle Fahrer Pflicht - safety first!!!

Dennoch konnte man auch Gutes vermelden:
Die Teamarbeit hatte sich gelohnt und der Wagen konnte erneut deutlich verbessert werden. Die Rundenzeiten vor dem Unfall zeigten dies klar auf. Somit ist beim gesamten Team trotz anfänglicher Enttäuschung die Motivation nicht verloren gegangen und das Auto wird derzeit schon wieder für das nächste Rennen vorbereitet.
Das nächste Rennen findet nach der VLN-Sommerpause im September statt und wir werden dort wieder angreifen!


VLN 6-Stunden Rennen am 19.07.2008

 

Nach dem sehr erfolgreichen 24h-Rennen geht es mit dem 6h-Rennen nun direkt zum nächsten Langstreckenklassiker auf der Nürburing-Nordschleife.

Obwohl das Auto bei der Hatz rund um die Uhr keine Schwachstellen aufzeigte, wurden die vergangenen Wochen wieder einmal für Verbesserungsarbeiten am Donnervogel genutzt. Insbesondere beim Gewicht und der Motorleistung konnte nochmals einiges verbessert werden.

Im Groben und Ganzen bleibt jedoch alles andere wie gehabt. Ganz nach dem Motto: "never change a running system"! So wird es auch bei der unveränderten Fahrerpaarung gehalten. Sebastian Sauerbrei, Thorsten Stadler & Ernst Sinowzik werden zu je einem Stint in das Lenkrad greifen und versuchen die 190er Fahnen hochzuhalten.


Mit 300 PS am Ring

 

Hann. Münden. Auch am diesjährigen "24 Stundenrennen" auf dem Nürburgring war mit dem Team Stadler Motorsport ein Mündener Bolide am Start. Die Mündener hatten ihren Mercedes Benz EVO2 für Langstreckenrennen in der Klasse bis 2,5 Liter Hubraum rennfertig aufgebaut, wobei sie in diesem Jahr ein besonderes Augenmerk auf den neuen Motor legten. Das Ziel der Schrauber: ein standfester Motor um die 280 PS, der den Strapazen eines 24-Stundenrennens gewachsen war. Am Ende entlockten sie ihrer Maschine - zur eigenen Überraschung - Spitzenleistungen von bis zu 300 PS.

Als es am Samstag auf den Nürburgring ging, bekam Startfahrer Sebastian Sauerbrei die Stallorder mit auf den Weg, sich, solange das Feld noch eng zusammenlag, aus allen Zweikämpfen heraus zu halten. Erst wenn es sich auseinander zog sollte er versuchen, sich nach vorne zu schieben. Als die Nacht hereinbrach zwang einsetzender leichter Regen das Team dazu, Intermediate-Reifen aufzuziehen. Für den erforderlichen Boxenstop (Reifen- und Fahrerwechsel, Tanken und Kurzinspektion) benötigte das eingespielte Service-Team weniger als zwei Minuten. Der nun von Thorsten Stadler durch die Nacht pilotierte Mercedes verbesserte sich auf der feuchten Fahrbahn vom fünften auf den dritten Platz, auf dem Stadler den Wagen dann im Morgengrauen an den dritten Fahrer des Teams übergab, den Fahrzeugeigner Ernst Sinowzik. Am Sonntag kam dann eine Stunde vor dem Rennende der hinter dem Mercedes platziert Honda bedrohlich auf; Stadler übernahm noch einmal für die letzten 60 Minuten, fuhr in dieser Zeit voll auf Angriff (ihm gelang dabei die schnellste Runde des Rennens) und behauptete so den dritten Platz bis zur Zieldurchfahrt.

Das nächste Rennen des Teams steigt am 22. Juni in Spa-Franchorchamps (red/eko)

Quelle: Artikel vom 02.06.2008 aus http://www.hna.de

 

Download eines Berichtes aus der Mercedes Scene International 04/2008 (als pdf)

oder direkt als Grafikdatei:


Im ersten Teil des Jahres dreht sich alles um den Saisonhöhepunkt!

 

Das neue Jahr hat kaum begonnen und schon sieht das Team Stadler Motorsport dem Saisonhöhepunkt entgegen. Auch wenn laut Kalender noch ein paar Wochen bis zum 24. Mai 2008 Zeit sind, so kann man doch einmal mehr erkennen, dass die Uhren im Motorsport etwas anders ticken. Über die Wintermonate hat sich so einiges am aktuellen Einsatzfahrzeug getan. Obwohl das Team rund um Thorsten Stadler auf jahrelange Erfahrung zurückgreifen kann, soll für das Rennen rund um die Uhr dennoch ausgiebig getestet werden, um nichts dem Zufall überlassen zu müssen. Den Kunden und Fans, die hier regelmäßig einmal vorbeischauen, um sich über die Neuigkeiten zu informieren ist es spätestens jetzt aufgefallen!

 

Ja! Wir fahren dieses Jahr das 24 Stunden Rennen am Ring!!!!

Bis dahin soll die Zeit jedoch nicht ungenutzt bleiben, und das Fahrzeug wird zunächst am 26. April im Rahmen der BF-Goodrich- Langstreckenmeisterschaft eingesetzt, um die Veränderungen am Auto ausgiebig zu testen und um die Standfestigkeit des „Donnervogels“ sicherzustellen. Ziel für das 36. ADAC Zurich 24h Rennen am Nürburgring soll es sein, das Auto über die Distanz zu bringen und zu zeigen, dass der 190er noch lange nicht zum alten Eisen zählt und nicht nur Begeisterung bei den Zuschauern hervorruft, sondern auch ein ausgereiftes und ernstzunehmendes Rennfahrzeug ist. Auch hierfür hat das Team Stadler stetig bewährte und auch neue Ideen in das Auto einfließen lassen, um die Performance des Renngerätes im Vergleich zum Vorjahr erneut zu verbessern. Neben der Umrüstung auf ein neues Evo2-Bodykit und der damit verbesserten Aerodynamik hat man sich auch mit einem neuen Motorenkonzept beschäftigt und weitere Ausstattungen verbaut. Hierzu zählen neben einer Hebeanlage und Zentralverschlussfelgen auch eine neue Renntankanlage und diverse Kleinigkeiten, die sowohl eine längere Fahrzeit, als auch schnellere Boxenstops zulassen. Über den aktuellen Stand der Vorbereitungen werden wir Ende April ausgiebig berichten.


Die Winterpause – es gab viel zu tun

 

„Alles ganz nett soweit“ – so etwa lautete Anfang vergangenen Jahres die Antwort der Truppe von Team Stadler Motorsport auf die Frage eines Kunden, der seinen Wagen im Rennsport einsetzen wollte. Die Basis war also in den Augen des Teamchefs Thorsten Stadler schon mal vorhanden. Aber wie macht man einem Kunden nun klar, dass eine Bremsanlage aus dem Tuningbereich, ein Satz Spoiler und ein lauter Auspuff alleine noch lange keinen Rennwagen ausmachen? Die Antwort auf diese Frage gab das Team auf seine ganz eigene Art und die sollte das ganze Jahr 2007 für viel Freude und Enthusiasmus bei allen Beteiligten sorgen.

Zunächst bereitete man das Auto für ein „kleines“ Rennen im Rahmen der RCN-Läufe auf der Nordschleife vor und ließ den Wagen einfach mal ein paar Runden fahren, um herauszufinden von welchen fahrerischen und technischen Voraussetzungen man nun auszugehen hat. Der großen Sachkenntnis und der langjährigen Erfahrung ist es wohl zuzuordnen, dass man bereits nach wenigen Runden die gröbsten „Baustellen“ ausfindig machen konnte. Leicht verbessert wurde der Wagen nun für ein VLN-Rennen genannt indem auch erstmals Thorsten Stadler selbst in Lenkrad greifen sollte und seinem Team gleich noch weitere Verbesserungsvorschläge anzeigte. Diese wurden vom Team noch vor dem Qualifying umgesetzt und führten zu einer guten Platzierung in der Klasse und schließlich zum ersten Pokal im ersten Rennen. Obwohl man hiermit bereits hätte zufrieden sein können, stieg Thorsten Stadler in seinen Keller hinab und suchte nach Teilen, die den Wagen noch ein paar weitere Sekunden schneller machen könnten. Kundenwunsch hin oder her – die Teile wurden für das nächste Rennen verbaut und die Zeiten purzelten nochmals deutlich. Manchmal muss man einen Kunden wohl einfach zu seinem Glück zwingen. Das Resümee für die abgelaufene Saison kann daher nur lauten: Chef zufrieden – Team Stolz – Kunde glücklich!!! Was will man mehr?

Das dies alles so auf Dauer nicht weiterlaufen wird, hat man nun die Winterpause für eine komplette Überholung, jede Menge Verbesserungen und Umbauten genutzt. Somit soll sichergestellt werden, dass auch das Jahr 2008 für alle Seiten zufriedenstellend verläuft und vor allem viel Spaß bringt. Daher wird der „Donnervogel“ dieses Jahr als EvoII auftreten, von einem neuen Motor befeuert werden und nochmals deutlich leichter daherkommen. Es wird einige Auftritte in der VLN geben und vielleicht sogar……,aber das ist eine andere Geschichte!


Team Stadler Motorsport * Inh.: Thorsten Stadler * Hedemündener Str. 1 * D-34346 Hann. Münden * Germany